Besuch bei der Fliedner-Stiftung

Gestern habe ich mit Claudia Ott aus dem Vorstand der Theodor Fliedner Stiftung telefoniert, um mich über die derzeitige Situation in der Einrichtung zu informieren.

Diese hatte ich zusammen mit Frau Ott und Frau Sabine Halften erst kurz vor dem Ausbruch der Corona-Krise besucht (s. Bild). Die Arbeitsbereiche umfassen eine Pflegeschule mit dem Schwerpunkt Altenpflege, eine Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen und für Menschen mit geistiger Behinderung, weitere Angebote und Wohnformen für suchtkranke Menschen und Menschen mit Behinderungen sowie das Dorf in Selbeck, in dem alte Menschen, Pflegebedürftige und Menschen mit und ohne Handicap zusammenleben.

Frau Ott lobte die Arbeit unseres Mülheimer Gesundheitsamts und der Heimaufsicht. Jedoch fehlt dem Personal Schutzausrüstung. Frau Ott hofft zudem, dass bald mehr Menschen auf Corona getestet werden können, um wieder mehr Pflegepersonal verfügbar zu haben, das sonst zu Hause bleiben muss. Dennoch ist Frau Ott vorsichtig optimistisch, die Lage im Griff behalten zu können. Das macht mir Mut!

In unserer leistungsorientierten Gesellschaft ist es gerade auch in Zeiten der Krise wichtig, dass Menschen, die aufgrund psychischer, körperlicher oder geistiger Einschränkungen durch die Raster fallen, aufgefangen, gestärkt und unterstützt werden, um ihren eigenen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft zu finden. Denn dieser steht jedem Menschen zu! Für diese wichtige Arbeit – gerade jetzt – danke ich der Stiftung und ihrem Personal.