Welttag für die Bekämpfung von Dürre und Wüstenbildung

Dürre und Wüstenbildung seit 25 Jahren eine Mahnung, die Folgen der Verödung großer fruchtbarer Landflächen überall auf der Welt zu beachten. Wir müssen uns der Situation bewusstwerden und entsprechend handeln. In unser aller Sinne gilt es, Wüstenbildung und Landrückgewinnung in den nächsten 25 Jahre auszugleichen, um die dramatischen Folgen abzuwenden.

Desertifikation ist ein Problem, das unter anderem auf klimatische Schwankungen zurückzuführen ist, von denen wir heute wissen, dass wir sie teilweise zu verschulden haben. Verantwortlich sind wir Menschen zudem für die Überweidung von Flächen, Übernutzung von Böden, Abholzung von Wäldern, die Reduzierung von Artenvielfalt um bereits eine Million von acht Millionen, die man bereits bestimmt hatte, und die Verschwendung von Wasser. 40 Prozent der Landmasse der Erde sind bereits hiervon bedroht.

Wir Menschen verursachen dieses Problem seit Jahrhunderten, können ihm aber auch entgegenwirken. Der heutige Gedenktag soll nicht nur aufmerksam machen, sondern auch dazu anregen, über Lösungen nachzudenken. Es lässt sich beispielsweise damit beginnen, dass man auf Steingärten verzichtet, die unnötig viel Hitze speichern und für Wildbienen und andere Insekten abschreckend sind. Durch unser Konsumverhalten können wir nachhaltige Landwirtschaft zur Konvention machen. Und nicht zuletzt lässt sich ungemein viel Wasser sparen, indem man den eigenen Wasserverbrauch bewusst steuert.

Die Jusos Mülheim an der Ruhr haben sich Gedanken gemacht, wie unsere Stadt einen wichtigen Beitrag leisten könnte. Sie setzen sich dafür ein, Mülheim zum Teil der internationalen Bewegung Blue Community zu machen. Wasser als öffentliches Gut verstehen, Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle Menschen sicherstellen, die Nutzung von Leitungswasser anstelle von Flaschenwasser fördern – diese Ziele helfen unsere Umwelt zu erhalten, regional und weltweit.

Lassen Sie uns Teil dieser Bewegung werden!