Verkehrswende – Mobil an der Ruhr

10 Gründe am 13. September 2020 Monika Griefahn und die  SPD Mülheim an der Ruhr zu wählen:

2. Grund – Wir schaffen die echte Verkehrswende. Zu Fuß gehen oder Fahrrad zu fahren ist für viele zur echten Verkehrsalternative geworden – klima- und gesundheitsförderlich dazu. Auch wenn das Auto in Coronazeiten mit einem größeren Gesundheitsschutz assoziiert wird.

Wir lernen daraus, dass wir die unterschiedlichen Verkehrsmittel lückenlos vernetzen. Fahrrad-, Fuß-, Bus-, Bahn- und Autowege sollten klar definiert sein und gleichzeitig die Gelegenheit zum barrierelosen Umsteigen ermöglichen.

Fahrrad- und ÖPNV-Spuren sollten grundsätzlich, aber auch als flexible Maßnahme bei erhöhter Belastung mit Individualverkehr geprüft werden. Dabei können flexible „Pop-Up“-Radwege eingesetzt werden. Zentrale Mobilitätsstationen in den Stadtteilen und der Innenstadt sollen alle Verkehrsmöglichkeiten bieten. Hier bedarf es insbesondere sicherer Unterbringungsmöglichkeiten für Fahrräder.

Ich bin der Auffassung, dass wir unseren öffentlichen Personennahverkehr deutlich flexibler und nachfrage-orientiert ausrichten sollten. Das bedeutet, dass wir beispielsweise das regelhafte Bus- und Bahnnetz durch Ruftaxis und -busse ergänzen, welche auf Abruf fahren. Ich stelle mir am Beispiel der Plattform WHIM in Helsinki oder JELBI der Berliner Verkehrsgesellschaft vor, dass wir eine Plattform haben, auf der Fuß-, Rad-, Bus- und Autonutzung miteinander kombiniert werden. Dies kann digital in einer App sein, muss aber auch niederschwellig für alle Menschen nutzbar sein.

Grundsätzlich: Die Kompetenz für den öffentlichen Nahverkehr sollte in Zukunft in Verantwortung des Ruhrparlamentes sein. Hier sollte ein einheitliches Ruhrgebiets-Mobilitätskonzept umgesetzt werden, Vorschläge hat der RVR bereits.