Lebenslauf


 

Dr. Monika Griefahn
Diplom-Soziologin
geboren am 03. Oktober 1954 in Mülheim an der Ruhr
wohnhaft in Mülheim-Dümpten

Beruf

Seit 2018
Senior Sustainability Advisor der Costa Group
– Strategische Beratung in Nachhaltigkeitsfragen

2012-2018
Direktorin für Umwelt und Gesellschaft bei AIDA Cruises
– Unterstützung bei der Implementierung eines strukturellen Nachhaltigkeitsmanagements
– Begleitung bei der Einführung von LNG als Schiffstreibstoff
– Repräsentation des Nachhaltigkeitsmanagements in Gremien und in der Öffentlichkeit

Seit Juli 2012
Monika Griefahn GmbH institut für medien umwelt kultur
– Gründerin und Geschäftsführerin
– Beratung für umfassende Qualität
– Umsetzung von umfassender Qualität in Unternehmen und Organisationen
– Nachhaltigkeitsbildung
– Organisation von Events und Kampagnen
Referenzen (u.a.):
AIDA Cruises, Autostadt Wolfsburg, B.A.U.M., Deutsches Studentenwerk, Cradle to Cradle, Friedrich-Ebert-Stiftung

2010-2020
Gastdozentinnen-Tätigkeit
– WS 2010/2011: Gastdozentin Hochschule Ansbach
– SS 2012-2020: Gastdozentin an der Technischen Universität Hamburg Harburg mit dem regelmäßigen Seminar „Umweltpolitik und Nachhaltigkeit“

Seit 2009
Dr. Monika Griefahn
– Expertin für Cradle to Cradle und umfassende Qualität
– Vorträge, Gastbeiträge, Aufsätze (Referenzen: siehe unten)

Seit 2009
Nachhaltigkeitsbildung, Cradle to Cradle
– Organisation von Workshops und Konferenzen
Referenzen (u.a.):
Mitorganisation des regelmäßigen Cradle to Cradle Kongresses in Lüneburg (seit 2014); Koordinatorin Cradle to Cradle Festival, Berlin, 2011; Vortragsreise „Nachhaltigkeit und Architektur“, Kanada und USA, 2010; Mitorganisatorin 30-jähriges Bestehen des „Alternativen Nobelpreises“, Bonn, 2010

1998 – Okt. 2009
Mitglied des Deutschen Bundestages
Tätigkeiten und Funktionen (u.a.):
– Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien und im
Auswärtigen Ausschuss
– Sprecherin der SPD-Fraktion für Kultur und Medien (1999-2000; 2005-2009)
– Auswärtige Kulturpolitik, Neue Medien
– Vorsitzende des Kulturausschusses (2000-2005)
– Stellvertretende Vorsitzende der deutschen
Delegation in der Interparlamentarischen Union

1990 – 1998
Umweltministerin in Niedersachsen
– Außerdem von 1994 bis 1998: Mitglied im niedersächsischen Landtag
Einführung der biologisch-mechanischen Müllbehandlung in Niedersachsen; Verhinderung des massiven Ausbaus von Müllverbrennungsanlagen; Ausweisung von zwei Nationalparks; Auswilderungsprojekte; Forcierung der Abkehr von der Atomenergie

1984 – 1990
Greenpeace International
– Mitglied im internationalen Vorstand
– Verantwortlich für Aus- und Fortbildung und die Einrichtung neuer Büros weltweit

1980 -1983
Greenpeace Deutschland
– Mitbegründerin und Co-Geschäftsführerin
– Organisatorin von Kampagnen gegen die chemische Verschmutzung der Nordsee (Dünnsäureverklappung) und der Flüsse; weitere Umweltschutz-Kampagnen

1980 – 1982
CVJM Hamburg
– Bildungsreferentin

1973 – 1990
Deutsch-Französisches Jugendwerk
– Seminarleitung in Deutschland und Frankreich;
Arbeit und Leben, Gewerkschaften, kirchliche Organisationen, Bürgerinitiativen und NGOs, CVJM

Ausbildung

2013
Promotion
– Doktorarbeit gemeinsam mit Edda Rydzy an der FU Berlin zum Thema „Der Grundwiderspruch der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Cradle to Cradle als möglicher Lösungsweg. Ansatzpunkte und strategische Potenziale von Kulturpolitik“.

1973 -1979
Studium an den Universitäten Göttingen und Hamburg
– Sozialwissenschaften und Mathematik; Diplom-Soziologin

1961 – 1973
Schulbildung
– Abitur am städtischen neuspr. Gymnasium für Mädchen, Luisenschule, Mülheim an der Ruhr; Grundschule Ev. Schule an der Hölterstraße, Mülheim an der Ruhr

Sprachen

– Deutsch: Muttersprache
– Englisch: fließend in Wort und Schrift
– Französisch: solide
– Spanisch: Grundkenntnisse

Ehrenamtliches Engagement und Mitgliedschaften

Seit 1986/1995: Right Livelihood Award Stiftung („Alternativer Nobelpreis“)
– Vorstands- und Jury-Mitglied, Vorsitzende 2015-2018
Seit 2012: Cradle to Cradle (Wiege zur Wiege) e.V.
– Gründungsmitglied, Vorsitzende 2012-2020, Beiratsvorsitzende
Seit 2012: B.A.U.M. – Bundesdeutscher AK für umweltbewusstes Management
– Mitglied im Beirat, Vorsitzende des Unternehmensbeirates seit 2018
Seit 1989: Hamburger Umweltinstitut (HUI) e.V.
– Schatzmeisterin, Mitbegründerin
Seit 2000: UNESCO
– Mitglied Deutsche UNESCO-Kommission
Seit 2013: Welthungerhilfe
– Kuratoriumsmitglied
Seit 2012: Stiftung Lebendige Stadt
– Mitglied im Stiftungsrat
Seit 2014: Giordano Bruno Stiftung
– Mitglied im Beirat
World Forum for Ethics in Business
– Mitglied des Advisory Committees
European Environment Foundation
– Kuratoriumsmitglied
1996-2020: Nuclear-free Future Award
– Langjähriges Jurymitglied
2008 – 2019: Festival des Umwelt- und Naturfilms („Ökofilmtour“)
– Jury-Vorsitzende
2007-2016: Stiftung Digitale Spielekultur
– Beiratsvorsitzende
2008-2014: Deutscher Evangelischer Kirchentag
– Präsidiumsmitglied
1999-2014: Kulturforum der Sozialdemokratie
– Vorstandsmitglied (2001 bis 2014)

Ehrungen

– 2018: Bundesverdienstkreuz am Bande
– 2014: B.A.U.M.-Umweltpreis, gemeinsam mit Michael Ungerer für Nachhaltigkeitsengagement bei AIDA Cruises
– 2002: Ritterin der französischen Ehrenlegion

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bücher

Monika Griefahn/Edda Rydzy „Natürlich wachsen: Erkundungen über Mensch, Natur und Wachstum aus kulturpolitischem Anlass“, Springer-Verlag, Berlin, 2013,

Monika Griefahn: „Weil ich ein Lied hab. Die Politik einer Umweltministerin“, Piper, München, 1994,

Monika Griefahn (Hrsg.): „Greenpeace. Wir kämpfen für eine Welt, in der wir leben können“, Rowohlt, Hamburg, 1983

Artikel und Reden

„Eine spannende Zeit“ In: Zimmermann, Olaf (Hrsg.): Wachgeküsst – 20 Jahre neue Kulturpolitik des Bundes 1998 – 2018, Deutscher Kulturrat; Auflage: 1 (17. Oktober 2018)

„Kultur schafft Gesellschaft, Kultur prägt neues Denken“ (gemeinsam mit Petra Reinken) In: Hildebrandt, Alexandra, Landhäußer, Werner (Hrsg.): CSR und Energiewirtschaft, Springer Gabler, 2015

“Erholung im Alltag: Über die Mehrdimensionalität der Nachhaltigkeit beim Bauen”, Beitrag für die Zeitschrift “Green Building”, Verlag Schiele & Schön, Berlin, 2013

„Cradle to Cradle als Motor für die Produktion der Zukunft“ (2012)
Vortrag bei der Frühjahrsakademie „Krise als Chance“ der Universität Ulm und bei der Einkäufertagung des Deutschen Studentenwerks

„Die Ökologisierung der Industriegesellschaft“ (2011)
Vortrag bei der Tagung „Ökologisierung Deutschlands – Utopie, Vision, Handlungsnotwendigkeit“, Ev. Akademie Bad Boll

“Computerspiele als Kulturgut?”, In: S. Ganguin, B. Hoffmann (Hrsg.): Digitale Spielkultur. Kopaed Verlag, München 2010

„The Cultural Dimension of Environmentalism“ (2007)
Vortrag an der Harvard-Universität, Mass., USA

„Kreativität – ein Wirtschaftsfaktor?“
In: Kulturnotizen, 11/2006